Warum der bedrohliche Rückgang von Bienenvölkern unsere Landwirtschaft gefährdet

perché la scomparsa delle api è importante per l'agricoltura

Kann die Zukunft eines Großteils der weltweiten landwirtschaftlichen Produktion von einem kleinen Insekt abhängen? Leider lautet die Antwort ja, denn angesichts des jüngsten Auftretens von Bienensterben, das zum Aussterben einer großen Anzahl von Bienen führt, besteht die Gefahr von sehr ernsthaften Auswirkungen auf die Landwirtschaft.

Die Produktion vieler Nahrungsmittel, die auf unsere Tische kommen, könnte dadurch gefährdet werden. Äpfel, Nüsse, Mandeln, Waldfrüchte, Tomaten, Gurken, aber auch Kaffee und Schokolade sind nur einige der Kulturen, die durch das Aussterben dieser fleißigen Insekten gefährdet wären.

Unsere Essgewohnheiten würden völlig auf den Kopf gestellt. Laut den Daten der FAO hängen 35 % der landwirtschaftlichen Produktion von Bestäubern ab, die durch ihre Tätigkeit die Vermehrung der Pflanzen ermöglichen und die Produktion von 87 der wichtigsten Nahrungsmittelkulturen sowie zahlreichen Pflanzen für medizinische Zwecke steigern. Ganz zu schweigen von Honig, Propolis und Wachs.

Etwa 2/3 der weltweit angebauten Pflanzen sind von der Bestäubung durch Insekten oder andere Tiere (wie einige Vogel- und Fledermausarten) abhängig. Dabei es geht es jedoch nicht nur um Quantität: Die Bestäubung garantiert eine größere Vielfalt und bessere Qualität der Kulturen und damit bessere Nährwerteigenschaften.

Ursachen des Bienensterbens

Die Anzahl der Bienen ist in den letzten Jahren in besorgniserregendem Tempo zurückgegangen, so dass eine Gefahr des Aussterbens befürchtet wird. Dafür gibt es verschiedene Gründe, die den Klimawandel, den Einsatz von Pestiziden und die Prävalenz von Monokulturen betreffen.

  1. Klimawandel
    Aufgrund des außer Kontrolle geratenen Klimas sind die Bienen oft desorientiert und es fällt ihnen schwer, ihrer „Arbeit“ nachzugehen. Temperaturschwankungen und vorzeitiges Erblühen sind einige der Erscheinungen, die katastrophale Folgen sowohl für die Honigproduktion als auch das Überleben vieler Exemplare im Winter haben.
  2. Pestizide
    Nach einigen Jahren außergewöhnlichen Bienensterbens haben verschiedene Institutionen, von der Europäischen Kommission bis zu den Vereinigten Staaten begonnen, Untersuchungen durchzuführen, um die Verantwortlichen dieser Situation zu ermitteln. Als Hauptursache wurden einige Pestizide, die sogenannten Neonicotinoiden identifiziert, die nicht nur das Nervensystem der Schädlinge, sondern auch das der Bienen zu beeinflussen scheinen. Immer mehr Betriebe sind heute bereit, weniger schädliche Produkte zu verwenden, die jedoch noch nicht allzu weit verbreitet sind.
  3. Monokulturen
    Eine weitere Erklärung ist die starke Präsenz von Monokulturen, ein Prozess, der, intensiv betrieben, die Vegetationsvielfalt zerstört und den Bienen praktisch die wichtigste Ressource für die Honigproduktion entzieht: die Blumen.
  4. Natürliche Feinde
    Zusätzlich zu den Problemen, die durch menschliche Maßnahmen verursacht werden, sehen sich die Bienen auch einigen natürlichen Feinden ausgesetzt, die ihre Populationen dezimieren könnten. Dazu gehören unter anderem der Varroa destructor, die Aethinia tumida und die Vespa vetulina.

Welche Maßnahmen werden zur Rettung der Bienen ergriffen?

Sowohl die großen internationalen Weltorganisationen als auch verschiedene Bürgerbewegungen haben begonnen, sich diesbezüglich zu mobilisieren. Es gibt viele Maßnahmen und Lösungen, aber das gemeinsame Ziel ist die Einführung von Strategien zum Schutz der Bienen. Unter den internationalen Organisationen hat die Europäische Kommission seit 2018 die Verwendung von drei Neonikotinoiden verboten, während die Vereinigten Staaten eine Task Force zur Untersuchung des Problems eingerichtet haben.

Es gibt aber auch viele Initiativen. Eine mögliche Lösung, die uns alle einbeziehen kann, wie überraschend auch immer, besteht darin, die Bienen in die Städte zu bringen. Trotz der Verschmutzung kann sich die städtische Umwelt für die Bestäuber als besser geeignet erweisen, da die Verwendung von Pestiziden in Gärten und öffentlichen Parks verboten ist.

Neben den großen Grünflächen können auch private Dächer und Balkone eine grundlegende Rolle spielen, sofern es dort bunte und nahrhafte Blumen gibt, die diese kostbaren Insekten anziehen können.

Im Zeichen der langjährigen Tradition stehen wir von Landini seit jeher allen zur Seite, die sich dem Boden mit Leidenschaft widmen und sich den neuen Herausforderungen der Landwirtschaft stellen müssen.

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